• Silke Rech

#Bettwäsche: Welche passt zu mir?

Bettwäsche ist nicht gleich Bettwäsche. Gerade wenn man in der Falschen schläft, merkt man wie wichtig es ist, die richtige Sorte für sich zu finden.


Über Satin-Bettwäsche sind sich viele uneinig. Der Stoff ist glatt, glänzend und anschmiegsam. Im Sommer kühlt die Bettwäsche und ist daher wunderbar in heißen Nächten geeignet. Sie besteht heute inzwischen in der Regel aus Baumwolle. Vielen ist Satin-Bettwäsche allerdings zu glatt.


Bettwäsche aus Seide ist ein reines Naturprodukt. Sie nimmt wie Feuchtigkeit gut auf und trocknet sehr schnell. Sie ist sehr leicht und hat eine glatte Oberfläche. Seide ist allerdings recht teuer.


Seersucker-Bettwäsche ist gekreppt und besteht aus luftiger Baumwolle. Dadurch dass der Stoff nicht glatt ist, ist er sehr luftig und liegt nicht so eng am Körper. Leinen eignet sich ebenfalls im Sommer, da die Feuchtigkeit gut aufgenommen wird und das Bettklima reguliert wird. Leinen ist ein kochfestes Material und hemmt Bakterien. Halbleinen besteht teilweise aus Baumwolle.


Linon ist ein Leinen-Imitat aus Baumwolle. Es verhält sich ähnlich, ist aber nicht so teuer und auch nicht so hochwertig. Reforcé-Bettwäsche besteht aus Baumwolle und ist glatt. Es reguliert ebenfalls die Temperatur und die Feuchtigkeit.


Im Winter eignet sich Biber- oder Flanell-Bettwäsche. Biber besteht aus dichtem, sehr feinen Baumwollgebe und ist flauschig. Daher hält sie sehr warm. Außerdem ist im Winter auch Frottee-Bettwäsche beliebt. Zur Baumwolle werden Kunstfasern zugesetzt. Daher ist die Bettwäsche knitterfrei.


Zudem gibt es noch Jersey, das für das ganze Jahr geeignet ist. Es ist auch weich und schmiegt sich an die Haut an. Es ist besonders elastisch. Es gleicht etwa einem T-Shirt.


Und zu Letzt: Microfaser-Bettwäsche. Sie glänzt seidig und besteht aus Polyester. Es gibt sie glatt für den Sommer und rauh für den Winter. Vor allem für Allergiker ist diese Bettwäsche geeignet, denn Pollen haften an ihr weniger.

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