• Keven Nau

#Flockdown zum 1. Advent: Wo es jetzt winterlich wird!

Der Winter sendet ab sofort erste Grüße, im Westen und Süden fallen aktuell am Freitagmorgen die ersten zaghaften Flocken bis in die Niederungen. Doch in der Nacht auf Samstag verstärkt sich der Schneefall im Westen Deutschlands, dann kommt das Tief Andreas und es bringt uns Schnee. In den höheren Lagen von Eifel und Hunsrück wird es besonders weiß.


Dort sind bis Samstagmittag um 10 bis 15 cm Neuschnee möglich. Ab 400 bis 500 m wird es weiß und der Schnee bleibt liegen, aber auch runter bis in die Flussniederungen können sich Flocken verirren, mit einer Schneedecke auf Dauer wird es hier aber knapp. Dort taut das alles rasch wieder ab. Samstag und Sonntag gibt es dann weitere Schneefälle die auch den Osten erreichen, besonders in der Nacht zu Montag und am Montag. Es ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen, besonders in Lagen ab 400 bis 500 m und darüber.



„Wir bekommen den ersten Flockdown der neuen Wintersaison. Es wird besonders in den westlichen Mittelgebirgen richtig weiß werden und dort ist man Schnee ja eher selten gewohnt und dann auch noch so früh in der Saison. Unterhalb von 200 bis 300 m ist es fast nur Schneeregen oder Regen, liegen bleibt da kaum etwas. Nasskaltes Wetter herrscht in den Niederungen. Nachts kann es dann überall Flocken bis runter geben", erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met, gegenüber dem Wetterportal wetter.net.


So geht es in den kommenden Tagen weiter:


Freitag: 0 bis 5 Grad, wechselhaft und trüb, im Südosten Schnee, zum Abend aus Westen neue kräftige Schneefälle, unten auch Schneeregen

Samstag: 2 bis 5 Grad, Winterwetter in Deutschland, frühwinterlich kalt und immer wieder Schnee und Schneeschauer, ab 400 m wächst die Schneedecke

Erster Advent: 0 bis 4 Grad, bestes Wetter zum 1. Advent, frühwinterlich kalt und immer wieder Schneeschauer

Montag: 0 bis 3 Grad, durchwachsen, am frühen Morgen frostig kalt und glatte Straßen, Radwege und Gehwege, besonders im Osten Schnee

Dienstag: 1 bis 7 Grad, milder, mehr und mehr Regen statt Schnee

Mittwoch: 4 bis 9 Grad, bis in die Hochlagen Matschwetter und immer wieder Regen, sehr windig, teils stürmisch

Donnerstag: 3 bis 7 Grad, nass, immer wieder Regen und sehr windig


Nach dem frühwinterlichen Wochenende wird es nächste Woche erstmal milder. Sogar stürmische und sehr nasse Zeiten sind dann möglich. Kommt die milde und stürmische Westwetterlage oder stellt sich das ganze wieder auf eine Nordwestwetterlage wie jetzt am aktuellen Wochenende um?


Nordwestwetterlagen sind die klassischen Schneebringer für die Mittelgebirge, weiter unten wird es bei dieser Wetterlage meist nur nasskalt sein, nachts auch mal weiß. Am Tag taut das meiste vom Schnee bei so einer Wetterlage aber meist wieder weg. Wir bräuchten eine stramme Nordlage (Luftströmung direkt aus Nordeuropa), damit sich auch in tiefen Lagen Schnee und Dauerfrost etablieren können, doch die ist zunächst nicht der Fall“ erklärt Wetterexperte Jung.