• Keven Nau

#Lockdown: Verschärfungen & Ausgangs-Sperren geplant

Angesichts der deutlich steigenden Corona-Zahlen wird es in Deutschland nicht nur eine erneute Verlängerung des Lockdowns geben, sondern auch eine zusätzliche Verschärfung.

Bundeskanzlerin Merkel | Bild: Instagram.com/bundeskanzlerin/

Das geht aus einem neuen Beschlussentwurf des Kanzleramtes hervor, über den das Wirtschaftsmagazin "Business Insider" berichtet. Demnach soll der Lockdown bis zum 18. April verlängert werden.


In Landkreisen mit einer Inzidenz von über 100 sollen nach dem Willen der Bundesregierung die Regelungen zudem verschärft werden. Laut "Business Insider" sei eine "verbindliche Ausgangssperre bis 5 Uhr" geplant. Zudem sollen Schulen und Kitas wieder geschlossen oder erst gar nicht eröffnet werden, soweit zwei Corona-Schnelltests pro Woche bei Schülern, Erziehern oder Kita-Betreuern nicht sichergestellt sind.


Ab einer Inzidenz von 200 sollen Schulen und Kitas auf jeden Fall geschlossen werden, heißt es in der Beschlussvorlage für den Corona-Gipfel von Bund und Ländern am Montag.


Es wird erwartet, dass die Verlängerung mindestens bis zum Ende der Osterferien gelten soll. Die bisherigen Maßnahmen würden am 28. März auslaufen. Neue Öffnungsschritte sind den Berichten zufolge vonseiten des Kanzleramts nicht geplant.


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Die sogenannte "Notbremse", wonach bestimmte Lockdown-Lockerungen wieder zurückzunehmen sind, wenn eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 überschritten wird, soll weiterhin greifen. Beim Thema Osterurlaub gibt es offenbar noch Beratungsbedarf. Unter anderem soll in der Vorlage das Konzept des "kontaktarmen Urlaubs" stehen.


Voraussetzung dafür seien unter anderem die Nutzung eigener sanitärer Anlagen sowie Essen über Selbstversorgung. Als Beispiele genannt werden Apartments und Ferienwohnungen sowie Wohnwagen und Wohnmobile auf entsprechenden Stellplätzen und Campingplätzen. Die Bund-Länder-Runde startet am Montag um 14 Uhr.

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