• Rocco Clark

#Merkel sieht Anzeichen für "Entspannung" der Corona-Lage

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht in der jüngsten Entwicklung der Corona-Zahlen in Deutschland einen Fortschritt.



Es ist sehr wichtig, dass sich die aktuelle Lage zu entspannen beginnt", sagte Merkel am Donnerstag in der Bundespressekonferenz. Auch die zurückgehende Zahl der Corona-Intensivpatienten sei positiv zu bewerten.


"Das zeigt, dass die harten Einschnitte, die die Menschen in Deutschland seit Wochen auf sich nehmen müssen, sich auszuzahlen beginnen", so Merkel. "Auf der anderen Seite haben wir es mit erschreckend hohen Todeszahlen zu tun", sagte die Kanzlerin. Alle Bemühungen dürften zudem nicht die Gefahr der Mutationen des Virus ignorieren, wie sie zuerst insbesondere in Großbritannien aufgetaucht war.


"Die bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass das mutierte Virus um ein Vielfaches ansteckender ist, als das sei einem Jahr bekannte", sagte die Kanzlerin. Noch sei es Zeit, gegenzusteuern.


Europa wird mehr Verantwortung übernehmen müssen


Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geht auch nach der Amtsübernahme des neuen US-Präsidenten Joe Biden davon aus, dass Deutschland und die EU eine aktivere Rolle in der Weltpolitik spielen müssen. "Europa wird insgesamt mehr Verantwortung übernehmen müssen", sagte Merkel am Donnerstag in der Bundespressekonferenz. Das gelte nicht nur militärisch, sondern auch im diplomatischen Bereich und vielen anderen Dingen.


Deutschland und Europa seien dazu bereit, fügte Merkel hinzu. Sie erwarte, dass die Zusammenarbeit mit den USA sich mit der neuen US-Administration wieder verbessern werde. Mit Biden gebe es politisch mehr Übereinstimmungen, so die Kanzlerin.


Das zeigten schon seine ersten Executive Orders. "Wir wissen aber auch, dass mit dem Amtsantritt eines neuen amerikanischen Präsidenten wir jetzt nicht nur mit politischen Übereinstimmungen rechnen können." Es werde auch Diskussionen geben, so Merkel.