#ModernArbeiten: Sachsen-Anhalt startet Plattform "Digitale Arbeit"

Gerade die kleine und mittlere Unternehmen im Land stehen vor der Herausforderung, den digitalen Wandel zu gestalten.



Weil es in den Unternehmen aber nicht vorrangig um aufmerksamkeitserregende Themen wie Big Data oder den Einsatz von Robotern geht, stehen deren Bedarfe weniger im Fokus der Öffentlichkeit. Betriebe haben noch oft grundlegende Fragen zur Digitalisierung ihrer Arbeitsprozesse und benötigen dafür praxisorientierte Expertise und Unterstützung. Dieses bietet ab sofort die neue Website des Zukunftszentrums Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt und das damit verbundene Beratungsangebot.


Förderkompass Digitalisierung

Zum Start enthält die Webseite einen „QuickCheck – Arbeit Digital“ und den Förderkompass Digitalisierung Sachsen-Anhalt. Letzterer bietet einen Überblick über die diversen Förderprogramme des Landes Sachsen-Anhalt, des Bundes und der EU und wird durch das Zukunftszentrum nutzerfreundlich weiterentwickelt.


„Viele Unternehmen wissen nicht, wie umfangreich die Palette an Fördermaßnahmen ist. Dabei gibt es viele Programme, die bei Investitionen, etwa in die Weiterbildung oder die betriebliche Infrastruktur, helfen“, erläutert Susanne Kretschmer, Geschäftsführerin beim projektleitenden Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb). Der „QuickCheck“ verhilft Unternehmen zu einer ersten Einschätzung, wie es um deren Digitalisierungsstand bestellt ist.


Zudem kann über eine Telefon-Hotline, unter 0800-5889466, auch persönliche Information und Beratung erfolgen. Auch tiefer gehende Beratungen im Unternehmen direkt und betriebsnahe, kurze Weiterbildungsmodule sind durch das Zukunftszentrum möglich. Diese Angebote sind alle kostenfrei.

Qualifizierungsangebote


Mit dem neuen Webportal steht ein Informationspool zur Verfügung, der alle relevanten Informationen zum Thema Digitale Arbeit in Zukunft für Sachsen-Anhalt bündelt. Das Angebot richtet sich an Betriebe, Beschäftige und Interessenvertretungen.


Weitere Features werden die Seite in Kürze ergänzen. Geplant sind unter anderem ein Navigator, der zu passenden Beratungs- und Qualifizierungsangeboten lotst, eine interaktive Landkarte, die mögliche Anlaufstellen vor Ort aufzeigt sowie ein Veranstaltungskalender. Die Adresse lautet www.zukunftszentrum-sachsen-anhalt.de.

Das Projekt „Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt“ wird durch das f-bb gemeinsam mit der Hochschule Merseburg, der Hochschule Harz und der Handwerkskammer Halle (Saale) durchgeführt. Es wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert und vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt kofinanziert.

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