• Silke Rech

#Musik: Balsam für Seele und Gehirn

Jeder von uns mag sie auf ihre Art und Weise: Die Musik. Und die gibt es in allen Facetten. Man kann mit ihr entspannen, man kann sich bilden, man kann sich die Zeit vertreiben, Musik kann tiefgründig sein und natürlich kann man zu ihr tanzen und rocken. Und das sind nur einige Beispiele.



Doch was bewirkt Musik eigentlich in unserem Gehirn?


Beim Hören oder selbst Musizieren werden Hormone ausgeschüttet. Es können die körpereigenen Glückshormone, die Endorphine, sein, die auch beim Essen oder Sport produziert werden. Bei schnellerer, aggressiver Musik kann durchaus auch Adrenalin ausgeschüttet werden. Bei ruhigeren Klängen aber auch Noradrenalin, das die Ausschüttung von Stresshormonen verringert und gleichzeitig ein Hormon fördert, das Schmerzen dämpft (Betaendorphin). Daher wird Musik auch in der Schmerztherapie und Psychiatrie eingesetzt.



Es wird angenommen, dass Musik das Gedächtnis stärkt, da die Verarbeitung von Musik eine große Herausforderung und daher Training für das Gehirn ist. Endgültig erforscht ist dies allerdings nicht, denn z.B. sind die Gehirnströme bei Profimusikern oft anders als bei Menschen, die keine Musik machen. Warum, weiß man noch nicht.


Und zum Abschluss: Musik löst Emotionen aus! Denn das limbische System wird durch Musik angeregt. Man verbindet mit Musik persönliche Ereignisse, Weihnachtsmusik löst Weihnachtsstimmung aus, Musik in Horrorfilmen erzeugt Spannung.


Alles in allem bleibt aber auch hier: Musik ist Geschmacksache und jeder von uns ist anders!