#Podcasts: Immer mehr Deutsche hören zu

Podcasts setzen ihren Siegeszug in Deutschland fort. Bereits jeder Dritte hört zumindest selten Podcasts - also regelmäßige Video- oder Audiobeiträge, die über das Internet verfügbar sind und sich abonnieren lassen.


Foto: Unsplash // Juja Han

Zum Vergleich: Im Vorjahr war es erst jeder Vierte (26 Prozent), wie eine aktuelle Umfrage des Berliner Digitalvebands BITKOM zeigt.


Als Breitenmedium etabliert


"Podcasts haben sich in der Breite durchgesetzt. Der Produktionsaufwand hält sich in Grenzen und inzwischen sind auf allen gängigen Plattformen die unterschiedlichsten Inhalte verfügbar - ob News, True Crime oder Talk-Formate", sagt BITKOM-Experte Sebastian Klöß. Vor allem bei Jüngeren sind Podcasts beliebt: Zwei von fünf Personen zwischen 16 und 29 Jahren (40 Prozent) hören diese regelmäßig.


Die Mehrheit der Verbraucher ist hingegen noch nicht auf den Geschmack gekommen: 63 Prozent hören nach eigenen Angaben nie Podcasts.

Beiträge rund um die Corona-Pandemie sind thematisch gesehen die beliebtesten: 83 Prozent hören Podcasts hierzu. Mit Abstand folgen News (53 Prozent), Comedy (44 Prozent) sowie Sport und Freizeit (43 Prozent). Zwei von fünf Podcast-Hörern (39 Prozent) schalten bei Gesundheit und Medizin ein, ähnlich viele bei Musik-Podcasts (37 Prozent). Gleichauf liegen Film und Fernsehen, Politik (je 34 Prozent) sowie Technologie und Digitales (33 Prozent).


Optimale Länge 18 Minuten


Aber auch längere Formate finden größeren Anklang. Gefragt nach der idealen Dauer eines Podcasts, geben Hörer im Schnitt 18 Minuten an, das sind fünf Minuten mehr als im Vorjahr. Für zwei von fünf Hörern (39 Prozent) sollte der Podcast zwischen zehn und 20 Minuten lang sein, ähnlich viele (40 Prozent) favorisieren Formate mit 20 bis 30 Minuten Länge. Nur acht Prozent finden, dass ein Podcast idealerweise zwischen 30 und 60 Minuten dauern sollte.

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