#USWahlkampf: Fake-Websites verwirren Wähler

Viele Seiten haben ähnliche URLs wie die von offiziellen Stellen. Die US-Bundespolizei FBI warnt vor Manipulation.



Die US-Sicherheitsbehörde Federal Bureau of Investigation (FBI) hat dutzende Websites entdeckt, die sich als offizielle Seiten für die US-Präsidentschaftswahl im November ausgeben. Die URLs dieser Websites ähneln stark denen von offiziellen, staatlichen Seiten und könnten mit der Verbreitung von Fehlinformation die Wahl beeinflussen.


"Auf Schreibweise achten"


Laut einer Warnung des Ministeriums für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten handelt es sich hier um die betrügerische Taktik "Typosquatting", bei der eine URL ähnlich wie die einer offiziellen Seite aussieht und User zu einer falschen Website leitet. "Diese Domains können für Werbung oder für Phishing und Beeinflussung verwendet werden. Nutzer müssen vor allem auf die Schreibweise der URL achten", so das Ministerium.


Die Fake-Websites geben sich als offizielle Informationsstellen für den Wahlprozess in mehreren Bundesstaaten aus. Landen User auf einer dieser Seiten, könnten sie dort Fehlinformationen über die Stimmabgabe sehen, was den Urnengang manipulieren könnte. Den Behörden zufolge planen mehrere Länder, darunter Russland, China und der Iran, Angriffe auf die Präsidentschaftswahl durchzuführen.


Alternative Wahlmöglichkeiten


Durch die Coronavirus-Pandemie ist die persönliche Stimmabgabe im Wahllokal für viele Wähler zu gefährlich. Viele informieren sich deshalb vor allem online über alternative Wahlmöglichkeiten, beispielsweise per Post. Die Fake-Websites sind vor allem für User gefährlich, die sich über ihr Smartphone informieren wollen, weil auf deren Displays nicht sofort die gesamte URL sichtbar ist.

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