• Silke Rech

#WorkLifeBalance: Was ist das eigentlich und wie erreicht man sie?

Work-Life-Balance. Das ist wieder ein Modewort, das heutzutage gerne verwendet wird. Doch was heißt das? Übersetzt bedeutet es: Arbeit-Leben-Gleichgewicht.



Das Leben und die Arbeit sollen also in Balance stehen, also ausgeglichen sein. Man könnte also meinen, dass man 8 Stunden arbeitet, den Job hinter sich lässt und dann eine schöne Freizeit hat und damit einen Ausgleich.


Doch ganz so ist es nicht gemeint, bzw. diese Vorstellung ist veraltet.

Früher sagte man, man arbeitet 8 Stunden und geht dann mit Freunden abends weg oder zu seiner Familie. Heute sagt man allerdings, alles soll in Einklang stehen. Die Arbeit soll nicht nur den Lebensunterhalt finanzieren, sondern soll einen auch ausfüllen bzw. sie soll einem einen Sinn geben. Und das Privatleben soll positiv sein.


Doch wie erreicht man, dass ein gesundes, positives Gleichgewicht herrscht? Wenn man morgens aufsteht, hat man bestenfalls seinen persönlichen „Akku“ aufgeladen. Ein Teil der Energie wird für die Arbeit gebraucht, ein Teil der Energie für die Freizeit. Wird der Akku komplett durch die Arbeit aufgebraucht, bleibt für die Freizeit nichts mehr übrig. Es entsteht ein Ungleichgewicht. Das kann umgekehrt genauso sein. Wer Nächte durchfeiert, aber am nächsten Tag um 8 Uhr anfangen soll zu arbeiten, wird keinerlei Energie dafür haben.


Daher sollte man darauf achten, dass für beide Teile genug Energie vorhanden ist. Denn nur im Einklang funktioniert ein erfülltes Leben. Derjenige, der gerne nachts feiert, sollte dies dann so legen, dass er vor der Arbeit ausschlafen kann. Und wer gerne viel Zeit und Energie in die Arbeit investiert, sollte wissen, dass für die Freizeit dann weniger Raum bleibt und diese nicht zusätzlich vollladen.


Das Thema „Work-Life-Balance“ ist inzwischen in Unternehmen und in der Politik voll angekommen und es wird viel dafür getan, dass Arbeitnehmer sich „wohler“ fühlen. Aber jeder einzelne kann selbst etwas dafür tun, dass das Leben nicht stressig, sondern ausgewogen ist.

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen