• Silke Rech

#Zecken: Wie man sich schützen kann

Endlich steigen die Temperaturen, endlich geht’s wieder in die Natur und der Spaziergang ist derzeit sowieso eine sehr wichtige Freizeitbeschäftigung. Doch jetzt lauern wieder die kleinen Biester: Die Zecken!


Sie übertragen gefährliche Krankheiten wie FSME oder Burreliose. Daher ist es unheimlich wichtig sich zu schützen! Generell gilt, wer im Wald, Parks oder Gärten auf Wegen bleibt – daher nicht mit Gräsern, Sträuchern etc. in Berührung kommt, hat ein geringeres Risiko.


Aber manchmal will oder muss man z.B. dem Hund hinterherlaufen und kommt dann doch in Kontakt mit Pflanzen, auf denen die Zecken sitzen. Daher ist es empfehlenswert lange, gut schließende Kleidung zu tragen. Übrigens an heller Kleidung entdeckt man Zecken leichter.

Natürlich gibt es auch die Chemie aus dem Drogeriemarkt. Das sind Lotionen für die Haut oder Sprays für die Kleidung auf Basis von DEET oder Citrodiol. Diese töten Zecken nicht, sondern schrecken sie nur ab. Bitte unbedingt beachten, diese Mittel wirken nur ganz wenige Stunden. Am Besten rechtzeitig bzw. frühzeitig nachlegen, damit der Schutz ununterbrochen besteht. Wie lange ein Mittel wirkt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, daher nicht zwingend so wie auf der Verbrauchsanleitung angegeben.





Am Ende eines Spaziergangs heißt es dennoch: Nach Zecken gründlich suchen. Kinder sind besonders häufig am Kopf betroffen. Dazu Kleidung waschen und in den Wäschetrockner tun, denn die Waschmaschine überleben die kleinen Biester teilweise, den Wäschetrockner nicht.


Übrigens: Eine Zecke kann im Haus einige Tage überleben, daher immer gründlich alles untersuchen! Auch das Fell des Haustieres, denn unsere Vierbeiner sind auch gerne Opfer dieser kleinen Tierchen.


Zur Entfernung gibt es Zeckenzangen, Zeckenpinzetten oder Zeckenkarten. Wichtig ist nicht nur eine schnelle Entfernung, sondern auch eine Vollständige. Nur so kann Infizierungen vorgebeugt werden.